Unter diesem jamaikanischen Motto stand unser Urlaub. Egal was man auf Jamaika möchte, man bekommt immer die gleiche Antwort: „Yeah Man, NO PROBLEM“. Es ist aber keine Aussage darüber, ob etwas klappt oder nicht. Man ist dort nur wesentlich entspannter als hier. Es ist wie es ist, immer cool bleiben und das Beste aus der Situation machen. Uns hat das einen großen Spaß gemacht. Könnte auch am leckeren Rum gelegen haben.
Was soll man über dieses Land schreiben? Es ist nach unserer Meinung, die schönste Insel der großen Antillen und die einzige die komplett vom Karibischen Meer umschlungen ist. Die Arawak-Indianer nannten as Land Xaymaca, Land aus Wald und Wasser. Glaubt ihnen, sie wussten wovon sie reden. Wir kennen zumindest kein Land in der Karibik was so grün bewaldet ist wie Jamaika. Am besten kann man dieses bei einem Inland-ausflug sehen. Wir sind von Montego Bay nach Kingston geflogen und haben eine 2 Tage Tour quer durch Jamaika zurück nach Negril gemacht. Wow, ist das Land schön.
Alles was wichtig ist haben wir uns angesehen. Kingston, das Bob Marley Haus, die Blue Mountons, die blaue Lagune, Ocho Rios, die Dunn´s River Wasserfälle, die Appleton Rum Destillerie, die Mangrovensümpfe des Black River (hier haben wir beide ein lebendiges Krokodil gestreichelt), die YS-Wasserfälle …
Es war wirklich schön!
Jamaika ist für viele nur Rum & Reggae. Für uns natürlich auch. Es gibt aber noch so vieles mehr dort. Fahrt also selber mal hin und bildet euch eure eigene Meinung. Es lohnt sich wirklich.
Was ist Jamaika ohne Rum? Unter dem Motto „Hey, hoh und ne Buddel voll Rum“ haben wir die „Appleton Estate Rum Tour“ mit gemacht. Das gute daran ist, das man sehen kann wie und wo das köstliche Nass herge-stellt wird. Eine anschließende und sehr ausgiebige Verköstigung schließt die Tour ab. Ich hatte mich vorher oft gefragt, warum man nach einer Nacht mit viel Rum immer so einen komischen Nachgeschmack hat. Ich dachte es liegt an der Cola. Jetzt bin ich zumindest darüber etwas schlauer. Es liegt daran, dass es in fast allen karibischen Ländern ein Gesetz gibt welches vorschreibt, das aus dem Zuckerrohr erst Zucker gemacht werden muss und erst dann aus den „Abfällen“ (die Melasse) der Rum hergestellt wird. Der Nachgeschmack ist also die Melasse, welche ich dort probiert habe.
In Kingston haben wir uns natürlich auch das Bob Marley Haus ange-sehen. Es ist natürlich kein Vergleich mit „Graceland“ von Elvis, aber für jamaikanische Verhältnisse Top. Komplet aus Holz gefertigt und leider schon etwas runter gekommen. Sollte man sich aber auf jeden Fall mal ansehen wenn man dort ist. Ich finde Bob Marley Cool!
Die blaue Lagune bekannt aus em gleichnamigen Film. Man sagt, wer hier badet wir danach um Jahre jünger aussehen. Könnte auch daran liegen, das sich die Haut bei der Kälte dort automatisch straft. Aber echt toll dort.
05.09 - 20.09.2004 Kuba
Ein Land mit viel Charme und Salsa-Rhythmus, am Rande des Chaos aber mit sehr viel Herz. Wir hatten unser Hotel in Varadero, eine kleine Halbinsel. Auch in diesen Urlaub haben eine 2 Tage Tour gemacht. Auch hier konnten wir viele Eindrücke über Land und die Leute sammeln. In Pinar del Rio haben wir uns die berühmten Tabak Anbaugebiete und natürlich auch die Zigarren Fabrik angesehen. Eine ausführliche Führung durch die Fabrik gehörte natürlich dazu. Leider konnte man dort nichts kostenlos zu Probe rauchen.
In Havanna haben wir erst eine Stadtrundfahrt und dann einen Bummel über einen Markt am Hafen gemacht. Eine Kutschfahrt durch die Altstadt konnten wir uns natürlich nicht verkneifen. Ist schon toll, sich das ganze aus einer Kutsche anzusehen. Macht auch echt Spaß. Am Abend waren wir natürlich in der "Show Tropicana", dort habe ich dann bei einer köstlichen Flasche „Havana Club Rum“ meine erste Zigarre geraucht.
Die Mangelwirtschaft ist leider in allen Bereichen sehr stark zu spüren. Die Gebäude in der Hauptstadt Havanna sind dem Zusammenfall sehr nah. Man denkt immer, dass gleich etwas von oben runterfallen könnte. Nach und nach wird nun die wirklich hübsche Altstadt saniert. Es geht nur langsam voran, aber Rom wurde auch nicht an einen Tag gebaut.
Als wir auf Kuba waren, tobte gerade der Hurrikane Ivan. Unsere Familien in Hamburg machten sich sicherlich mehr Sorgen als wir dort. Natürlich haben wir uns auch Gedanken gemacht, aber für die Kubaner ist das nicht der erste gewesen und sicherlich auch nicht der letzte.
Das "Castillo de los Tres Reyes del Marro" bietet einen grandiosen Blick auf die Skyline Havannas jenseits der Hafenbucht.
Ein Kubaner der in der Tourismusbranche arbeitet, verdient ca. 10,- US $ im Monat und ist damit einer der überdurchschnittlichen Verdiener. Eine Monte Christo kostet dort ca. 12 US $. Macht wirklich Nachdenklich.
Einkaufen auf Gutschein. Hier bekommt man die Grundnahrungsmittel, aber nur dann wenn etwas da ist. Echt hart oder?
23.04 - 08.05.2005 Mexiko
Der Reisebericht über Mexiko ist in Vorbereitung. Sind ja erst fast zwei Jahre wieder zurück.
Die Maya-Anlage Tulúm, liegt an der so genannten Riviera Maya, einem Küstenstreifen an der Karibikküste. Tulúm bedeutet auf Mayathan „Mauer“ oder „Festung“. Im 13. und 14. Jahrhundert zählte sie vermutlich zu den größten Städten der Maya.
Chichén Itzá, die Tempelstadt mit etwa einem Kilometer Durchmesser war um zwei große Cenoten (Kalksteinloch, das durch den Einsturz einer Höhle ent-standen und mit Süßwasser gefüllt) errichtet worden, von denen eine die Wasserversorgung der Stadt sicherstellte. Bewohnt wurde die Stadt nur von Priestern und Regierungsfunktionären, da sie die Hauptstadt eines Maya-Reiches darstellte.
Als wir nach Cuxhaven gefahren sind, haben wir das Aeronauticum durch Zu-fall gefunden und sind dort auf dem Rückweg hingefahren. Nordholz ist Stütz- punkt der Marineflieger. Früher war Nordholz unter anderen auch ein Zeppelin Flughafen. Hier kann man vieles rund um die Luftfahrt sehen.